Universal Studios

Montag war der bisher wohl coolste Tag überhaupt unserer ja gerade erst angefangenen Reise. Die Universal Studios sind trotz deftigem Eintrittspreis jeden Cent absolut wert und ein echtes Erlebnis. Ein Tipp trotzdem: Annual Pass Aktion checken! Da bekommt man einen Jahrespass für den Preis eines Tages und zusätzlich zahlreiche Discounts in den unzähligen Shops.

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Da wir am Ende unseres Trips nochmal in Los Angeles sind, stünde uns zumindest theoretisch die Option offen, einfach wieder die Studios zu besuchen. Gleich am Anfang war der "Despicable Me" 3D Ride dran. So früh am Morgen durchgeschüttelt zu werden und in eine äußerst turbulente 3D-Welt einzutauchen geht ganz schön auf den Magen. Es dauert eine Weile bis sich das Auge richtig darauf eingestellt hat, aber dann macht so ein Ride unglaublich viel Spaß.

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Schon beim Anstehen wird man gut unterhalten und das ganze Drumherum ist ein einziges Erlebnis für den offensichtlich richtig viel Aufwand betrieben wird. Um den Simpsons Ride ist dann gleich halb Springfield aufgebaut. Es gibt einen Kwik-E-Mart und außen Minispiele von Krustyland. Später konnte man auch Fotos mit den Charakteren machen. Der Ride selbst ist auch richtig cool.

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Der eigentlichen Story ist leider nur schwer zu folgen, aber es geht mal wieder um Tingeltangel Bob, der Bart umbringen will. Die Bildqualität ist leider ziemlich schwach, aber man fährt mit dem Vehikel gerade rauf und taucht so unglaublich echt in die 3D-Welt, welche auf eine Kuppel darüber projeziert wird, ein. Mir hat es super gefallen aber Manfred hat die 3D-Sachen nicht so gut vertragen, daher musste jetzt einmal eine "echte" Achterbahn her.

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Also sind wir eine Ebene runter und ab zu "The Mummy". Die Aussicht vom oberen Level ist echt beeindruckend und eigentlich sind schon die Rolltreppen eine eigene Attraktion. Die Waggons von der Mumie beschleunigen auf 45 mph und man fährt eigentlich komplett durch Dunkelheit. Immer wieder schauen Mumien und andere gruselige Gestalten aus den Wänden oder von der Decke. Dann kommt eine rasante Bremsung und man bekommt die Illusion, dass Skarabäen über Füße und Kleidung krabbeln. Dann geht es rückwärts wieder ab und schließlich nochmal nach vorn zum Ausgang.

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Der Ride ist wirklich lustig aber für mich schon hart an der Grenze. Das konnte man auch auf dem Foto sehen das bei all den Rides gemacht wird. Das Pic war wirklich genial, 25$ sind dann aber doch sehr happig. Nach dem wilden Ritt ging es gleich weiter zu Jurassic Park. Dabei fährt man mit einem Schlauchboot einen kleinen Hügel hinauf und tauch schließlich direkt ein in die schöne Dinosaurierwelt.

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Leider sind die Vegetarier jedoch nur am Anfang und schon schnell wird man von den ersten Jägern nassgespritzt. Die kleinen Saurier haben ein anderes Boot geentert und offensichtlich keine Überlebenden hinterlassen. Schließlich kommt man weiter an den Velozeraptoren vorbei, als plötzlich ein Tourenwagen die Wand herab stürzt und direkt neben uns einschlägt.

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Der T-Rex-Käfig ist aufgebrochen und man ahnt schlimmstes. Die Rettungsstation geht es dann fast senkrecht nach oben aber überall ertönt nur ein Alarmsignal und Lichter blinken. Es wird immer lauter und wilder bis sich die Dramatik kaum noch steigern lässt. Die Evakuierung ist dann über einen 84 foot Wasserfall nach unten, der ausgebrochene T-Rex beißt von oben herab und man muss im freien Fall seinem Maul entkommen. Der Ride ist wirklich viel besser als er sich beschreiben lässt.

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Ich konnte ihn nur zwei mal machen aber Manfred hat ihn glaube ich 5 oder sogar 6 mal absolviert und hätte so den ganzen Tag weitermachen können. Vorher wollten wir aber noch alle Sehenswürdigkeiten meistern, also ging es weiter vorbei an Optimus Prime zum Transformers 3D Ride. Der hat mir persönlich am besten gefallen. Es ist die ideale Mischung aus 3D Erlebnis und Rollercoaster.

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Man ist ein Autobot und muss den Allsparc beschützen, den sich die Decepticons schnappen wollen. Dabei gibt man sich eine heiße Verfolgungsjagd durch die Stadt, wird von Starscream durch die Luft gezogen um schließlich durch ein Hochhaus hindurch und zu Boden zu krachen. Als wäre das nicht schon genug wird man auch noch von diesem riesigen Staubsauger inhaliert und wieder ausgespuckt.

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Um die Decepticons zu besiegen genügt es dann einfach ihnen den Allsparc in die Brust zu jagen. Die pure Energie vertragen sie nicht, sodass sie explodieren. Wirklich geniale Sache. Ich war so begeistert, dass ich mir gleich ein Transformers Kapperl gekauft habe. Um nach den ganzen wilden Fahrten ein bisschen runter zu kommen, haben wir uns dann erst mal ein kleines Museum über Filmrequisiten von NBC angeschaut.

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Dort stand auch der original Delorian aus "Back to the Future". Danach sind wir wieder nach oben um uns die Waterworld Show anzusehen. Immer wenn man glaubt es geht nicht mehr, schaffen es die Studios den bisherigen Eindruck nochmal zu toppen. Die Vorstellung ist wirklich richtig genial. Wir saßen in der Soak Zone (wobei ich keinen Platz gesehen hätte der absolut sicher gewesen wäre), mussten also darauf vorbereitet sein, nass gespritzt zu werden.

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Schon vor der eigentlichen Show wurde das Publikum angeheizt, gegeneinander ausgespielt und mit jeder Menge Wasser wieder abgekühlt. Die Smoker haben eine kleine Festung eingenommen, da die Einwohner dort angeblich wissen sollen, wo sich Dryland befindet. Natürlich kommt der Mariner um die hübsche junge Dame zu retten. Dabei stürzen Türme um, Menschen seilen sich ab und Benzintanks bersten und lassen alles abfackeln, sogar das Wasser.

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Es kommt immer wieder zu heißen Explosionen aber der Mariner kühlt uns mit dem Strahl seines Jetski sofort wieder ab. Im großen Finale wird das Flugzeug der Smoker abgeschossen, welches dann mit einem lauten Knall durch die Wand mitten in die Arena kracht. Wir waren danach völlig durchnässt aber auch völlig hin und weg. Zum krönenden Abschluss mussten wir natürlich die eigentliche Studio Tour machen.

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Und dabei sah man erst mal richtig wie sehr die Warner Bros. gegenüber Universal eigentlich abstinken! Schon allein die Kulissen sind viel größer, schöner und insgesamt beeindruckender.

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Natürlich ist alles nur Fassade aber es kommt einem alles absolut bekannt vor. Die Szene aus Spider Man mit dem legendären Kuss habe ich zum Beispiel sofort erkannt. Teilweise sind die Fassaden überhaupt nur aufgemalt, die zweidimensionale Kamera merkt das aber nicht und dadurch sieht alles wieder echt aus.

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Es ging dann gleich weiter zu den Picture Cars und weiteren Überbleibseln aus Jurassic Park. Danach kam eine kleine aber nicht minder beeindruckende Wettersimulation. Wir fuhren durch eine mexikanische Kleinstadt als es urplötzlich zu Regnen begann.

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Die Güsse waren so heftig, dass sich die Straße schon bald in einen reißende Fluss verwandelt hat. Weiter ging es nach Skull Island zu King Kong. Auch dort verschmolz die reale Welt mit einer 3D Animation.

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Wir spielten die Hauptrolle in der Szene als uns die Dinosaurier angreifen und King Kong kommt um uns zu retten - sowas von cool. Über weitere Kulissen ging es dann nach Amity Island, das aber leider von einem weißen Hai heimgesucht wird.

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Einmal um die Ecke und schon sind wir in der mittlerweile weltbekannten Wysteria Lane aus "Desperate Housewives". Obwohl die Serie schon abgedreht ist, wird die Kulisse erhalten und auch weiterhin häufig genutzt.

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Bei der Fahrt durch die Straße merkt man auch sofort, warum. Direkt hinter Susan's Haus befindet sich das Heim der Mutter von Norman Bate aus Psycho. Dabei mussten wir mitansehen, wie Mr. Bate gerade die ihre Leiche im Kofferraum verstaute.

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Leider hat er uns auch bemerkt und die Verfolgung aufgenommen, aber glücklicherweise konnten wir ihm entkommen. Direkt neben dem Motel fand der "War of the Worlds" statt, wodurch hier ein Flugzeug abgestürzt ist.

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Zum Abschluss der Tour ging es noch durch die Soundstage, in der wir ein Erdbeben der Stärke 5.0 erleben durften. Ein Tanklaster krachte in eine Säule direkt neben uns und ging in Flammen auf und eine entgegenkommende U-Bahn wurde aus den Gleisen geschleudert.

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Zuletzt haben wir auch noch die Special Effects Show angeschaut und den Shrek 3D Ride gemacht. Nach den Universal Studios ging es schließlich noch einmal auf den Hollywood Walk of Fame.

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Wir haben uns ein Abendessen im Hooters genehmigt. Ich hatte Chicken Wings und Mann, waren die lecker! Ach ja und das Essen war auch gut. Sorry aber der Joke musste sein. Aber ernsthaft, die Hooters Girl sind schon echt richtig nett anzusehen.

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Schließlich hat uns eine von ihnen noch den Stern von Arnold Schwarzenegger rausgesucht - sexy!

Hollywood

Am Sonntag haben wir uns den Rest von Hollywood abseits des Walk of Fame angesehen. Gleich in der Früh sind wir erst mal Einkaufen gefahren. Typisch Amerika war es draußen angenehm heiß und drinnen auf eiskalt runter gekühlt. Wir haben uns erst mal mit Frühstück und Grundnahrungsmitteln wie Wasser und Obst versorgt. Vis a vis des Markts befindet sich übrigens das International Celebrity Center der Church of Scientology mit dem berühmten Gebäude.

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Danach sind wir rauf auf das Griffith Observatory um einen großartigen Blick auf das Hollywood Sign und die gesamte Stadt zu genießen. Es gibt dort auch jede Menge lange Hiking Trails die Hügel runter, zum berühmten Mulholland Drive und sogar bis fast direkt zu den weltbekannten Buchstaben. Letztere waren uns persönlich von dem Aussichtspunkt aus jedoch schon noch etwas zu sehr entfernt, weshalb wir uns ganz auf das Oberservatorium und die Stadt konzentriert haben.

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Wir haben einen ausgiebigen Rundgang über die gesamte Aussichtsplattform gemacht und dabei lange über die Metrolpolregion philosophiert und nachgedacht. Der Anblick ist wirklich atemberaubend. Man sieht im wahrsten Sinne des Wortes so weit das Auge reicht und hat trotzdem noch immer nicht das Ende der Stadt in Sicht. Auch beeindruckend die rechtwinkelig angelegten Straßen, von denen eine schnurgerade durch die gesamte Metropole führt.

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Das Hollywood Sign wollten wir uns dann schon von nährem ansehen, weshalb wir noch eine Weile herumgefahren und den idealen Spot gesucht haben. Durch viel Glück dürfte uns da ein echter Geheimtipp gelungen sein. Zumindest gab es da keine Touristen und man hatte das Schild richtig gut im Blick. Letztendlich sind wir dann nach hunderten Fotos noch den Mulholland Drive gefahren und dadurch dann auch am Hollywood Sign Scenic Drive vorbei gekommen. Der ist so enorm überlaufen, dass man nicht einmal einen Parkplatz findet. Zum Glück hatten wir wie gesagt schon genug Fotos auf der Kamera weshalb das also nicht weiter gestört hat.

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Nach Hollywood haben wir einen ausgedehnten Trip durch die ganze Stadt gemacht. Eigentlich wollten wir zum Rodeo Drive nach Beverly Hills, mussten aber erst mal persönlich die Erfahrung machen, dass die Stadtteile Los Angeles' eben eigentlich gar keine Stadtteile sondern tatsächlich eigene Städte sind. Gibt man nämlich den Wilshire Boulevard ohne Hausnummer an, führt einen das Navi erst mal nach Downtown, also wirklich komplett auf die andere Seite.

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Naja, so haben wir die Innenstadt auch mal gesehen und können zumindest wirklich behaupten dass es dort absolut nichts zu sehen gibt. Also alles wieder zurück gefahren bis zum Rodeo Drive. Die Luxusshops haben wir natürlich nicht alle besucht, dafür bräuchte man viel mehr Zeit und vor allem Geld. Ich habe mir aber meinen Wunsch nach einer Burberry Check Tie nicht nehmen lassen. Die Krawatte habe ich an Barney Stinson gesehen und musste sie sofort haben. Und für den doch äußerst stolzen Preis kann ich zumindest sagen ich habe sie in einer der legendärsten und nobelsten Einkaufsstraßen der Welt gekauft und habe dafür auch noch eine unglaublich aufwendige Verpackung dazu bekommen.

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Am Weg vom Rodeo Drive zu unserem nächsten Ziel den Warner Bros. Studios sind wir dann noch durch das "echte" Beverly Hills gefahren. Die Gegend ist unglaublich. Eine Villa neben der anderen, alles total schön auf Hochglanz poliert.

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Ich glaube zu der sogenannten VIP Tour durch die Warner Studios werde ich mich wohl lieber nicht so sehr auslassen. Eines nur als Tipp für die Allgemeinheit: Auf keinen Fall am Sonntag machen! Ich kann mir kaum vorstellen dass die Tour sonst wirklich viel zu bieten hat, aber am Sonntag gibt es halt echt gar nichts. Das sind ja wirklich Produktionsstudios in denen wochentags 9 to 5 gearbeitet wird, am Wochende ist aber tote Hose.

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Die Kulissen sind eigentlich nicht sehr beeindruckend (vor allem im Vergleich zu Universal) und in die Studios durften wir nicht hinein. Da bekommt man vorgeschwärmt, dass in der einen Halle das größte Indoorbecken der Welt ist, in dem eigentlich jede im Wasser spielende Filmszene der Welt gedreht wird, und dann dürfen wir das nicht einmal sehen. Hallo?

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Von innen begutachten konnten wir tatsächlich nur die Sets von Friends (das im Original nachgebaut aufgehoben wurde), Two Broke Girls und The Big Bang Theory. Natürlich ist das cool das mal in Echt zu sehen und ich konnte tatsächlich nicht glauben dass diese Sendungen wirklich vor Livepublikum aufgezeichnet werden. Aber das als einziges Highlight einer zweistündigen Tour ist irgendwie traurig. Für uns sind die aus Deutschland eingewanderten Werner Brüder auf jeden Fall spätestens seit Montag echte Unsympathler geworden. Universal for live - buh Warner!

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Auf Venice Beach haben wir den Tag dann würdevoll ausklingen lassen. Dort gibt es die aus Baywatch bekannten Häuschen und die Pickups. Am Muscle Beach gab uns einer der muskelbepackten Typen eine kurze Showeinlage während an der Promenade die Skater und Biker vorbeigerauscht sind. So hat Venice schon ein bemerkenswärtes Flair, aber nach Sonnenuntergang möchte ich mich dort nicht mehr aufhalten müssen, dafür haben die Typen dort doch ein bisschen zu strange ausgesehen.

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Ankunft

Puh war das anstrengend gestern! Airportdriver schon um 5:45 Uhr bei mir vor der Tür. Aber dafür war alles pünktlich und reibungslos, auch der Aufenthalt in Wien war überraschend kurz. Erst hat das Kofferförderband nicht funktioniert und dann wollten sie unbedingt die ESTA-Nummer wissen weil American Airlines das angeblich verlangt. Zu keinem späteren Zeitpunkt war das noch Thema aber naja vielleicht auch gerade deshalb.
Wie dem auch sei, kurz gefrühstückt und schon ging es ab nach London. Der Flug war recht angenehm und kurz. Den doch ziemlich langen Aufenthalt am Heathrow konnten wir uns in der Airport-Lounge versüßen. Im Kino lief "About a Boy oder der Tag der toten Ente" und danach "James Bond 007: Goldfinger". Ein paar mal gegessen, zwei Bier getrunken und schon ging es auch wieder los.

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Der Flug nach Los Angeles hingegen hat sich dann schon fast bis zur Unerträglichkeit gezogen. Zum Glück haben die mittlerweile ein richtig cooles und gutes Entertainment-System an Bord. Ich hab mir erst "Der Lieferheld" auf Deutsch angesehen (überhaupt nicht lustig), dann "2001: A Space Odysee" zum Schlafen (was leider nicht wirklich gut funktioniert hat), anschließend noch "Wolf of Wall Street" diesmal auf Englisch (total zensiert) und ganz am Schluss noch "American Hustle" (eher zach) nochmal zum Schlafen.
Dazwischen gab es jedes Mal eine Kleinigkeit zu Essen und zu Trinken. Der Bordfraß ist gewohnt mies und eher schwer bekömmlich. Über der kanadischen Grenze gab es dann noch fast zwei Stunden lang unangenehme Turbulenzen (ich übertreibe aber es hat teilweise schon echt ungut geschüttelt). Die Einreise war schließlich wie erwartet anstrengend aber eigentlich auch reibungslos.
Ich war allerdings nach dem Flug schon total fertig und auch nicht mehr wirklich guter Stimmung. Manfred hat sich mit Schmerz- und Betäubungsmitteln platt gemacht - rückblickend eigentlich gar keine schlechte Entscheidung. Den ersten großen Dämpfer gab es dann gleich mal beim Abholen des Mietwagens. Wir haben jetzt eh eine coole Karre aber der supernervige Herb wollte uns unbedingt noch andere Sachen andrehen.
Zuerst wollte er uns upgraden was nochmal gut 200$ mehr gekostet hätte nur damit wir einen SUV fahren - aber wir kommen ja angeblich anders nicht auf die ganzen Mountains rauf. Nachdem wir zumindest das abwimmeln konnten, mussten wir allerdings bei der Zusatzversicherung nachgeben. Waren auch nochmal 160$ extra, dafür wird bei einem Unfall oder Schaden das Auto - egal wo wir sind - sofort getauscht.

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Eigentlich sollte das so auch bei unserer Versicherung dabei sein aber ich bin davon überzeugt dass Herb wie er selbst sagt nur in unserem Interesse handelt. Jedenfalls sind wir dann gleich mal ins Hotel gedüst zum Duschen und umziehen. Der Hollywood Walk of Fame ist von unserem Hotel tatsächlich in Kürze zu Fuß zu erreichen. Samstag Abend dürfte das in der Gegend ein echter Hotspot sein, jedenfalls waren bei weitem nicht nur massenhaft Touristen unterwegs sondern auch Einheimische die die einzelnen Nightclubs, Pubs und Bars abklappern.

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Die Sterne werden schon nach den ersten paar Schritten eher nebensächlich und uninteressant, aber dafür gibt es überall kleine Shows und die Theatres zu bewundern. Wir wollten eigentlich nur unbedingt den Stern von Arnie sehen, natürlich haben wir genau den nirgends gefunden. Wir haben uns dann noch hinter dem Chinese Theatre auf so eine Plaza begeben um was zu essen. Dabei hätten wir beide dann schon fast schlapp gemacht nach weit über 24 Stunden ohne Schlaf und anstrengendem Reisestress. Beim Rückweg haben wir uns zwar nicht richtig verlaufen aber doch noch einen eher unfreiwillig schönen langen Verdauungspaziergang unternommen.

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Jetzt geht's loos!

Morgen um die Uhrzeit sitzen wir noch im Flugzeug aber wir sollten zumindest schon über den USA sein. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Morgen geht es schon ganz früh los, noch vor 6 Uhr mit dem Airportdriver zum Flughafen.

Dann geht's erst mal ab nach London mit fast 5 Stunden Aufenthalt. Naja, wir werden es uns in der Diners Club Lounge gemütlich machen. Mal schauen ob ich über den Eintritt diskutieren muss ... lächerlich so ein Mindestumsatz, oder?

Ja und dann noch satte 12 Stunden Flug bis Los Angeles. Der neue Koffer ist alles andere als ideal, aber er wird seine Dienste tun und ist immer noch größer als mein alter Trolley. Ein Foto reiche ich nach, momentan will ich ihn nicht mehr aufmachen weil ich ihn sonst nicht mehr zu bekomme. Wird also wohl nichts mit viel einkaufen. Klar werde ich ein bisschen Gewand dort lassen aber naja.

iPad ist bespielt (Mann passt da wenig drauf), am Tablet Spiele installiert und Laptop hab ich ja auch noch mit. Die Zeit sollte also wie im Flug vergehen - wer's glaubt. Eigentlich wäre ja schlafen angesagt aber wer kann das schon im Flieger?

Ich bin schon total gespannt und freue mich wahnsinnig! California ... here we come ... *sing*

Status: Sehenswürdigkeiten

Jetzt sind es nur noch zwei Wochen. Die Wartezeit bis zum Abflug ist also kürzer als die gesamte Reise dauern wird.

Die wichtigsten Sachen sind bereits erledigt:
Flug, Mietwagen und Hotel in Los Angeles gebucht. Navigationsgerät kann ich mir von einem Arbeitskollegen ausborgen, Telefonie und Internet müssen wir uns noch überlegen. Ich hoffe ja noch, dass wir überall WLAN haben und damit auskommen werden. Für die Finanzen werden wir uns noch Bargeld in Dollar wechseln lassen und die Kreditkartenlimits erfragen bzw. wenn möglich erhöhen. Ich brauche unbedingt noch einen Trolley, ein Ladekabel für Zigarettenanzünder und ein Stromverteiler wären ebenfalls noch zu besorgen. Zuletzt sollte eine Reiseapotheke zusammengestellt werden, Impfungen sind ja keine speziellen nötig aber zumindest ich brauche einige Auffrischungen.

Die ersten Anfragen für Einkäufe habe ich auch schon erhalten.
Ich würde dafür folgende Vorgehensweise vorschlagen:
Ihr hinterlasst mir hier im Reiseblog einen Kommentar was ihr gerne hättet und ich werde versuchen euch das zu besorgen. Ich möchte aber schon im Vorhinein klarstellen, dass das ein Sightseeing-Trip wird und wir keine wirklich langen Aufenthalte für ausgedehnte Shopping-Touren haben werden. Trotzdem habe auch ich natürlich vor, schön einkaufen zu gehen. Ich kann nur nichts versprechen und alles sollte sich im Rahmen halten, schließlich ist das Risiko einer Zollkontrolle gerade bei Amerikareisenden doch recht hoch.

Derzeit bin ich dabei, für die Zwischenstopps interessante Sehenswürdigkeiten zu suchen.
In Los Angeles haben wir drei Übernachtungen und auf jeden Fall zwei volle Tage Zeit. Einen Tag davon werden wir wohl nutzen, um uns Hollywood anzusehen und uns einen groben Überblick über die Stadt zu verschaffen. Dazu gehören Aussichtspunkte für Fotos vor dem Hollywood Sign und über die ganze Metropolregion (Mulholland Drive) und natürlich der Walk of Fame und die bekannten Theatres (Chinese, Kodak, usw.), im Idealfall geht sich auch noch Beverly Hills aus. Dann bestimmt noch die Strände von Santa Monica und Venice (Pier, Third Street Promenade, Kanäle, Muscle Beach).
Den zweiten Tag werden wir dann in den Universal Studios verbringen. Eine Fahrt über den Sunset Boulevard ist eh klar und Long Beach mit der Queen Mary können wir eventuell am Ende unserer Reise noch nachholen.

Für San Diego ist ja noch nichts fix, aber zwei Übernachtungen könnten es schon werden. Hotel werden wir uns am ehesten Downtown bzw. im Gaslamp Quarter suchen, da dies zentral ist und dort auch Abends viel los sein soll. Was genau wir uns hier ansehen wollen ist noch komplett offen, aber die USS Midway und SeaWorld sind wohl die Hauptattraktionen schlechthin. Bei SeaWorld gibt es auch einen Aquatica Wasserpark, bei den äußerst frischen Meerwassertemperaturen sicherlich keine schlechte Alternative zum klassischen Strandurlaub. Die Wellen des Pazifiks eignen sich jedoch großartig zum Surfen und das würdigen wir schon auch sehr gerne mal probieren.

Wir werden das einfach auf uns zukommen lassen und sehen was wir dann wirklich machen wollen. Die Vorfreude ist jedenfalls jetzt schon enorm!

Die Route

Eigentlich ist es nicht sehr kompliziert, eine ordentliche Route durch den Südwesten der USA zu finden. Schließlich gibt es nicht so viele unterschiedliche Wege und Möglichkeiten und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen schön kreisförmig angelegt. Doch wenn man versucht, alles in nur drei Wochen mit dem Auto zu packen, dann wird es sehr wohl kompliziert. Wir haben uns ja zunächst einmal überlegt, was wir gerne sehen würden und dann die Entfernungen dazwischen herausgesucht. Dadurch entstand völlig automatisch eine ungefähre Route. Wie realistisch umsetzbar diese jedoch ist, haben wir damit noch nicht bestimmen können. Jetzt geht es also um die Detailarbeit. Ich habe mal drei mögliche Varianten entworfen, die nicht komplett verschieden sind aber im Detail eben doch feine Unterschiede aufweisen.

 

Route 1

Route 1

Stopps:
A - Los Angeles
B - San Diego
C - Phoenix
D - Flagstaff
E - Grand Canyon Village
F - Kingman
G - Grand Canyon Skywalk
H - Hoover Dam
I - Las Vegas
J - Death Valley Nationalpark
K - Badwater
L - Sequoia Nationalpark
M - Fresno
N - Yosemite Nationalpark
O - San Francisco
P - Monterey
Q - Santa Barbara
R - Los Angeles

Gesamtstrecke ca: 3700 km
Gesamtfahrtzeit ca: 40 h

Diese Strecke nimmt also mehr die Städte in den Fokus und würde längere Aufenthalte dort erlauben. Es wäre demnach nicht ganz so stressig, würde detailliertere Einblicke erlauben und wir wären gleichzeitig nicht ganz so lang und viel im Auto unterwegs. Dem gegenüber stünde der riesige Nachteil, dass weder Monument Valley, Page, Lake Powell, Antelope Canyon, Zion Nationalpark noch Bryce Canyon dabei wären. Diese Route ist also eher als Notfallplan zu betrachten, falls wir schon zu Beginn zu viel Zeit verbrauchen sollten und sich dann die Nordseite des Canyons nicht mehr ausgehen sollte. Außerdem würden wir hier nicht über den Tioga Pass fahren, welcher nur im Sommer offen ist.

 

Route 2

Route 2

Stopps:
A - Los Angeles
B - San Diego
C - Phoenix
D - Flagstaff
E - Grand Canyon Village
F - Kayenta
G - Monument Valley
H - Page
I - Cedar City
J - Zion Nationalpark
K - Bryce Canyon
L - Las Vegas
M - Hoover Dam
N - Grand Canyon Skywalk
O - Death Valley Nationalpark
P - Badwater
Q - Yosemite Nationalpark
R - San Francisco
S - Monterey
T - Santa Barbara
U - Los Angeles

Gesamtstrecke ca: 4700 km
Gesamtfahrtzeit ca: 50 h

Route 2 wäre am umfangreichsten, bis auf Kingman und den Sequoia Nationalpark mit seinen Mammutbäumen wäre hier absolut alles dabei. Dem entgegen steht dass alles sehr kompakt und gedrängt ist, wir wären also sehr viel im Auto unterwegs und könnten uns nur kurze Aufenthalte leisten.

 

Route 3

Route 3

Stopps:
A - Los Angeles
B - San Diego
C - Palm Springs
D - Kingman
E - Grand Canyon Skywalk
F - Flagstaff
G - Grand Canyon Village
H - Kayenta
I - Monument Valley
J - Page
K - Zion Nationalpark
L - Cedar City
M - Bryce Canyon
N - Las Vegas
O - Hoover Dam
P - Death Valley Nationalpark
Q - Badwater
R - Yosemite Nationalpark
S - San Francisco
T - Monterey
U - Santa Barbara
V - Los Angeles

Gesamtstrecke ca: 4700 km
Gesamtfahrtzeit ca: 50 h

Dies wäre wohl die präferierte Route. Sie ist im Grunde genauso wie Route 2, dafür würden wir uns aber Phoenix ersparen und stattdessen Palm Springs besuchen, außerdem wäre hier auch Kingman wieder dabei. Welchen Weg wir letztendlich genau nehmen werden wird wohl spontan vor Ort entschieden. Das ist eben der Vorteil wenn man nicht gleich alles im Vorhinein bucht.

Planung

Wie plant man so eine Reise? Zunächst einmal: Wir sind ja bei weitem nicht die ersten. In meinem näheren Umkreis kenne ich so einige Leute, die fast genau dieselbe Route auch schon genommen haben. Manfreds Bruder ist erst seit dieser Woche wieder im Land und einer meiner Arbeitskollegen war auch die letzten drei Wochen in der Gegend. Man hat also schon viel davon gehört und einiges an interessanten Orten, Sehenswürdigkeiten und einer ungefähren Wegbeschreibung erfahren.

Wir haben uns also zunächst einfach mal überlegt, was wir gerne sehen würden. Anschließend auf Google Maps über Entfernungen informiert und so erste Überlegungen angestellt, wie lange wir in etwa wo bleiben wollen und darauf aufbauend einen ersten Entwurf der Route entwickelt. Natürlich empfiehlt sich für die eigentliche Umsetzung dann ein schrittweises Vorgehen. Soll heißen: Zuerst muss man mal in die USA kommen, also einen Flug buchen (und ESTA Free Waiver organisieren).

Hier haben wir enormes Glück. Manfred war voriges Jahr in New York und hatte da eine massive Verspätung, sodass er mit einem Gutschein entschädigt wurde. So zahlen wir jetzt nicht einmal 400€ pro Person für Hin- und Rückflug. Billiger geht echt nicht. Einziger kleiner Wehrmutstropfen: Wir müssen mit American Airlines fliegen. Das wäre an sich überhaupt kein Problem, nimmt allerdings ein wenig an Flexibilität.

Wir mussten einen Flug von Wien nach San Francisco oder Los Angeles finden, der mit einem AA-Flieger aber auch "operated by AA" ist (und nicht etwa von British Airways wie wir es ausschließlich im Internet gefunden haben). Daher fliegen wir jetzt über London nach LA und auch von LA über London wieder heim. Da wir also eine wirkliche Rundreise sozusagen mit abgeschlossenem Kreis fahren müssen, ist es zeitlich betrachtet ein wenig knapper bemessen.

Nach dem Flug sollte man sich mal um einen Mietwagen umsehen. Alle Fahrer müssen über 25 Jahre alt sein, dafür ist ein internationaler Führerschein nicht zwingen notwendig (wir haben ihn uns beide aber trotzdem besorgt). Der ÖAMTC empfiehlt jedoch zumindest eine Übersetzung des österreichischen Führerscheins ins Englische.

Wir wollten schon günstig haben aber natürlich absolut nicht mit einem Kleinwagen herumfahren. Selbst mit einem "normalen" Auto kommt man sich in den USA schon klein vor. Ein SUV oder Minivan wäre aber doch ein wenig zu teuer ausgefallen. Mein Traum wäre ja ein richtig fetter Cadillac gewesen, jetzt wird es eben ein Chrysler oder ähnlich in Ottonormalgröße (in Europaverhältnissen). Ich werde sobald wir ihn haben gleich mal ein Foto machen und zeitnah online stellen.

Es empfiehlt sich hierbei eine Vergleichsbörse zu verwenden die zahlreiche Filtermöglichkeiten anbietet. Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt bis 1 Mio USD sollte schon sein, Klimaanlage und Automatik sowieso. Teuer wird wohl noch der zweite eingetragene Fahrer werden. Bezüglich Hotels sind wir einfach mal ganz mutig und buchen vorerst nur Los Angeles für den Anfang, alles weitere dann immer erst kurz im Vorhinein.

Der Vorteil ist natürlich dass wir dadurch flexibler in der Routen- und Zeitgestaltung sind. Auf der anderen Seite kann es uns aber auch mal passieren, dass wir nur miese Absteigen oder überhaupt nichts finden. Naja, ein bisschen Abenteuer gehört schließlich auch dazu. Damit wir alle Unterlagen immer griffbereit und gemeinsam haben, habe ich auf meiner Homepage ownCloud eingerichtet. Somit sind wir da immer synchron und WLAN brauchen wir sowieso.

Jetzt sind es nur noch genau drei Wochen. Ich bin gespannt ob sich die Vorfreude überhaupt noch weiter steigern lässt!

Klassischer Südwesten um Los Angeles

Mein Blog ist über die letzten Jahre wieder mehr als nur eingeschlafen, im Grunde war ich überhaupt nicht mehr aktiv. Jetzt bietet sich aber mal eine richtig gute Gelegenheit, regelmäßig oder sogar täglich zu schreiben.

Relativ kurzfristig und spontan hat sich die Möglichkeit ergeben, gemeinsam mit meinem ehemaligen Arbeitskollegen und mittlerweile guten Freund Manfred eine Rundreise mit dem Auto durch den Südwesten der USA zu machen. Wir werden drei Wochen lang unterwegs sein und da ich generell nicht so der Vieltelefonierer bin und im Ausland erst recht nicht, werde ich alle die es interessiert eben auf diesem "neumodischen" Weg am Laufenden halten.

Ich würde mich wirklich sehr freuen wenn ihr zahlreich meine Reiseberichte verfolgt und auch Kommentare dazu hinterlassen würdet, damit ich auch weiß dass ihr immer brav mitlest. Ende Mai geht's los, aber ich werde auch schon vorher von Planung und Vorbereitung berichten. Also Vorbeischauen lohnt sich!

Map network drive inside Windows Explorer on Windows Server 2003

How to map NFS network drive in Windows Server 2003

Network Problem Description

You have Windows Explorer open on your Windows Server 2003 R2, do a right click on “My Computer” and choose “Map Network Drive…”.

Map network drive inside Windows Explorer on Windows Server 2003

Windows Explorer on Windows Server 2003

Afterwards you choose a drive letter and the NFS share you would like to mount.

Map Network Drive Screen in Windows Explorer on Windows Server

Map Network Drive Screen in Windows Explorer

But finally when clicking “Finish” you receive following error: “The drive could not be mapped because no network was found”.

Network Error Message inside Windows Explorer on Windows Server 2003

Network Error Message inside Windows Explorer on Windows Server

Still you are able to ping your NFS server:

C:\Documents and Settings\ATCZ01admin>ping atbup002

Pinging atbup002.akron-group.local [192.168.8.29] with 32 bytes of data:

Reply from 192.168.8.29: bytes=32 time=1ms TTL=64
Reply from 192.168.8.29: bytes=32 time=1ms TTL=64
Reply from 192.168.8.29: bytes=32 time=1ms TTL=64
Reply from 192.168.8.29: bytes=32 time=1ms TTL=64

Ping statistics for 192.168.8.29:
    Packets: Sent = 4, Received = 4, Lost = 0 (0% loss),
Approximate round trip times in milli-seconds:
    Minimum = 0ms, Maximum = 0ms, Average = 0ms

Check if NFS Client is installed

This indicates that there is actually no network problem but that you have simply no NFS support on your Windows server yet. So choose “Start --> Control Panel --> Add or Remove Programs”.

In the left menu bar click on “Add/Remove Windows Components”:

Add Windows Components via Add or Remove Programs Screen

Add NFS support via Add Windows Components Screen

Select “Other Network File and Print Services” and click on “Details…”:

Add Windows Components Screen on Windows Server 2003

Add Windows Components Screen

Now check if “Microsoft Services for NFS” is selected. Otherwise do so and press “Details…” again:

Add Microsoft Services for NFS Windows Components

Add Microsoft Services for NFS on Windows Server 2003

Now select all the components you need. You should be good with the same I have chosen here, except you plan to also share files via NFS from your Windows server (as you will additionally need the server components for this).

Select needed NFS components from Windows Services for NFS

Select needed NFS components on Windows Server 2003

Afterwards click “OK --> OK --> Next”. If you have just chosen the components yet, the installation will start automatically. You will need the Windows Server System CD 2 for this!

Inject Windows Server System CD 2 when asked for needed Files

Inject Windows Server System CD 2 when asked

 

Browse for the following path: CMPNENTS\R2

Component Files on Windows Server System CD 2

Component Files on Windows Server System CD

This should allow the installation to proceed:

Installation Screen for Windows Services for NFS

Installation Screen for Windows Services for NFS on Windows Server 2003

UseReservedPorts Registry Hack

If you are able to map a NFS network drive now, be happy you lucky one! If the same error from above persists, go on trying to debug via cmd. Use the following command:

C:\Documents and Settings\ATCZ01admin>mount atbup002:/mnt/BackupVol *

If you receive this:

Network Error - 53

Type 'NET HELPMSG 53' for more information.

Go on with:

C:\Documents and Settings\ATCZ01admin>NET HELPMSG 53

The network path was not found.

Now check if you have the UseReservedPorts key set in your registry. Click “Start --> Run …” and type “regedit”:

Open Windows Registry via regedit

Open Windows Registry

Press [Enter] or click on "OK". In the Registry Editor navigate to “HKEY_LOCAL_MACHINE --> SOFTWARE --> Microsoft --> Client for NFS --> Current Version”:

Windows Client for NFS in Registry Editor

Windows Client for NFS

If the key is not there, just create it. Do a right click on “Default” and choose “New --> DWORD Value”:

Create UseReservedPorts DWORD Value Key

Create UseReservedPorts DWORD Key

Name it “UseReservedPorts”:

UseReservedPorts DWORD Value Registry Key on Windows Server

UseReservedPorts DWORD Value Registry Key

Now double click it and set “Value data” to 1:

Set DWORD Value Data

Set DWORD Value

Hopefully you should be able now to map the drive via Windows Explorer or mount it with the above command. If it is still not working, you can check if there is a problem on the NFS host server:

C:\Documents and Settings\ATCZ01admin>showmount -e 192.168.8.29
Exports list on 192.168.8.29:
/mnt/BackupVol/sugar               192.168.8.0
/mnt/BackupVol/atsan000            192.168.8.0
/mnt/BackupVol/atrsp001            192.168.8.0
/mnt/BackupVol                     192.168.8.0

You can also try to restart the NFS service on your Windows server. Do not use the services.msc for this, it will show that it worked but actually it doesn’t! So type:

C:\Documents and Settings\ATCZ01admin>nfsadmin client stop
The service was stopped successfully.

C:\Documents and Settings\ATCZ01admin>nfsadmin client start

The service was started successfully.

Copying error

So finally I’m able to map my NFS network drive and access it. Creating folders, opening and deleting files works everything fine. But what I actually wanted to do is to copy a file from my Windows server onto my backup NAS.

But when trying to do so, I received the following error: “The process cannot access the file because another process has locked a portion of the file.”

Copying Error Message

Copying Error Message

Let me tell you it was so hard to find a solution for this it almost drove me nuts. It shouldn’t be a big deal if you really know how NFS works, but for me it was more luck than skills until I actually stumbled across the fix.

First I had to disconnect my drive again by doing a right click and choosing “Disconnect”:

Disconnect already mapped network drive

Disconnect mapped network drive

Afterwards I had to mount it again with the option nolock enabled:

C:\Documents and Settings\ATCZ01>mount atbup002:/mnt/BackupVol Z: -o nolock
Z: is now successfully connected to atbup002:/mnt/BackupVol

The command completed successfully.
Postfix package installation and configuration

How to configure Auto-Updates on Linux Ubuntu Servers

If you install Ubuntu you get asked if you want to install security updates automatically. This is a nice feature, but you can even configure your new setup to install all updates you want without intervention and letting you know via email.

When you select to install auto-updates, then you will have the correct package already. Otherwise you have to install it first:

sudo apt-get install unattended-upgrades
[sudo] password for atcz01admin:
Reading package lists... Done
Building dependency tree
Reading state information... Done
unattended-upgrades is already the newest version.
0 upgraded, 0 newly installed, 0 to remove and 0 not upgraded.

As you can see, I had it installed already. Now you can edit your configuration:

sudo nano /etc/apt/apt.conf.d/50unattended-upgrades

As mentioned in my last blog post, you can use any text editor you like, but for me nano is the easiest one. So check for the following part:

// Automatically upgrade packages from these (origin, archive) pairs
Unattended-Upgrade::Allowed-Origins {
        "Ubuntu lucid-security";
        "Ubuntu lucid-updates";
};

updates will most probably be commented out, so remove the // or # if you would like to install all current updates automatically. Now you can configure email notifications by editing the following part:

// Send email to this address for problems or packages upgrades
// If empty or unset then no email is sent, make sure that you
// have a working mail setup on your system. The package 'mailx'
// must be installed or anything that provides /usr/bin/mail.
Unattended-Upgrade::Mail "c.zartl@***.com";

Just change it to your email address. To be able to send emails from your fresh Ubuntu install, you will need to install and configure Postfix first:

sudo apt-get install postfix

Postfix package installation and configuration
This configuration depends on how you want to send emails, if you have a running mail server already and so on, so I won't go into much detail here. If you do something wrong or forget a setting, just run:

sudo dpkg-reconfigure postfix

Still there is one general step left you should do: set the correct sender. First edit main.cf:

sudo nano /etc/postfix/main.cf

Simply add the following lines:

# Set correct sender
sender_canonical_maps = hash:/etc/postfix/sender_canonical

Now you have to create this senders file:

sudo nano /etc/postfix/sender_canonical

For me the file looks like this:

root sugar@***.com
atcz01admin sugar@***.com

First you provide the name of the user you want to set a sender email address. Then, seperated by a space, add the email address you want to use for this person.

Finally run the following command:

sudo postmap /etc/postfix/sender_canonical

And reload the Postfix configuration:

sudo /etc/init.d/postfix reload
 * Reloading Postfix configuration...

At last you will have to install mailutils:

sudo apt-get install mailutils

Now you can send a test mail if you like:

sudo nano testmail.txt

Type any text you like here, close the file, and send it:

mail -s "Test" c.zartl@***.com < testmail.txt

Finally go back to the configuration file:

sudo nano /etc/apt/apt.conf.d/50unattended-upgrades

You can also configure to auto-remove old dependencies:

// Do automatic removal of new unused dependencies after the upgrade
// (equivalent to apt-get autoremove)
Unattended-Upgrade::Remove-Unused-Dependencies "true";

At last set the update schedule:

sudo nano /etc/apt/apt.conf.d/10periodic

Here is my config:

APT::Periodic::Update-Package-Lists "1";
APT::Periodic::Download-Upgradeable-Packages "1";
APT::Periodic::AutocleanInterval "7";
APT::Periodic::Unattended-Upgrade "1";