{"id":5354,"date":"2014-06-23T22:46:26","date_gmt":"2014-06-23T20:46:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zartl.info\/?p=5354"},"modified":"2014-06-23T22:46:26","modified_gmt":"2014-06-23T20:46:26","slug":"page","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zartl.info\/?p=5354","title":{"rendered":"Page"},"content":{"rendered":"<p>So, wir sind mittlerweile gut zu Hause angekommen und ich werde daher meinen Blog nicht mehr weiterf\u00fchren. Sorry nochmal daf\u00fcr, aber wir hatten meist ein so langsames WLAN, dass ich einfach keine Artikel und Bilder online stellen konnte.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist das doch auch ein gutes Zeichen dass ich keine Zeit zum Schreiben hatte, weil wir richtig viel unternommen haben! Trotzdem habe ich noch einen letzten Artikel auf der R\u00fcckreise geschrieben, und den m\u00f6chte ich euch nat\u00fcrlich nicht vorenthalten:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Falls das vorher so geklungen haben sollte als w\u00e4re ich ein wenig \u00fcber die Indianer hergezogen, m\u00f6chte ich hier mal klarstellen, dass das \u00fcberhaupt nicht so b\u00f6se gemeint ist. Klar betreiben sie ein bisschen einen Touristennepp, aber das machen die Amerikaner ja genauso. Daf\u00fcr hat bei den Natives alles irgendwie mehr Stil, es ist nie ganz so stark \u00fcberlaufen und alles l\u00e4sst sich viel direkter und pers\u00f6nlicher erleben.<br \/>\nPage d\u00fcrfte so eine totale Touristenhochburg sein und dabei haupts\u00e4chlich von Indianern betrieben werden. Irgendwie auch klar, schlie\u00dflich ist das Navajo-Gebiet. Wir waren in einem Hotel mit dem \u00e4u\u00dferst am\u00fcsanten Namen &#8222;Page Boy Motel&#8220; einquartiert und die Frau am Frontdesk war sowas von freundlich und hilfsbereit, das muss hier wirklich mal speziell erw\u00e4hnt werden &#8211; vor allem auch weil wir dann leider vers\u00e4umt haben, ihr daf\u00fcr geb\u00fchrend Trinkgeld zu geben &#8230; ups.<br \/>\nWir hatten uns f\u00fcr Page einiges vorgenommen aber \u00fcberhaupt nichts geplant und organisiert, deshalb waren wir auch auf so viel Hilfe angewiesen. Den Horseshoe Bend konnten wir ja zum Gl\u00fcck schon am Vorabend erledigen, aber jetzt waren noch ein Rafting Trip \u00fcber den Colorado River, die beiden Antelope Canyons, der Glen Canyon Staudamm und ein Besuch am Lake Powell dran.<br \/>\nSie hat uns dann eben den Boat Trip und die Tour zum Upper Antelope Canyon organisiert, mit dem Rest war der komplette Tag von fr\u00fch bis sp\u00e4t durchgeplant. Der n\u00e4chste Stopp w\u00e4re dann der Zion Nationalpark gewesen, allerdings verbunden mit nochmal mehrst\u00fcndiger Autofahrt. Wir waren ja flexibel und haben deshalb beschlossen, eine zus\u00e4tzliche Nacht in Page einzuschieben. Gleich direkt in der Fr\u00fch ging es also erstmal zum &#8222;Rafting&#8220; auf den Colorado River.<br \/>\nWir sollten schon eine Stunde vor Abfahrt beim Treffpunkt sein und es war recht streng was pers\u00f6nliche Sachen betraf. So durfte man alles nur in einem durchsichtigen Plastiksack mitnehmen. Es hat sich dann sehr schnell herausgestellt, dass dies die \u00e4rgste Tourisache werden w\u00fcrde, nichts mit echten Rafting oder so sondern eine gem\u00fctliche Picknickfahrt auf einem Motorboot.<br \/>\nEin bisschen schockierend war f\u00fcr uns aber schon wie wahnsinnig viele Leute dort auf das Boot sollten. Wir haben einen ganzen Autobus vollgef\u00fcllt und sind dann erst mal ab zum Staudamm. Nett, so haben wir das auch gleich erledigt und mussten den nicht noch extra besuchen. Schon ein interessantes Erlebnis mit dem Bus durch einen nicht beleuchteten Tunnel zum Staudamm hinunter zu fahren.<br \/>\nEs gab dann zumindest gl\u00fccklicherweise meherere Boote, sodass wenigstens das dann nicht mehr so schlimm war. Wir haben uns &#8211; klar &#8211; das einzige M\u00e4del als Guide ausgesucht. Ren war ihr Name als Kurzform f\u00fcr Renelle aus Salt Lake City. Sie war jetzt wohl keine unglaubliche Sch\u00f6nheit aber ich w\u00fcrde es mal als Skippereffekt bezeichnen, ganz \u00e4hnlich dem bei uns weit verbreiteten Skilehrerph\u00e4nomen.<br \/>\nSo mit Schwimmweste und am Steuer des Motorboots wirkte sie gleich mal wesentlich attraktiver. Die Fahrt ging dann direkt von der Unterseite des Staudamms total gem\u00fctlich den Fluss hinunter bis zum schon bekannten Horseshoe Bend. Wir haben uns viel eher treiben lassen als dass wir wirklich gefahren w\u00e4ren. Ren hat noch erkl\u00e4rt dass es f\u00fcr Rafting eine Skala nach Schwierigkeitsgrad von 0 bis 10 gibt, wobei diese f\u00fcr einige Stellen im Colorado River sogar auf bis zu 12 erweitert wurde.<br \/>\nUnsere Strecke wurde auf dieser Skala mit -2 (Minus!) bewertet. Naja was solls, so eine gem\u00fctliche Bootstour durch den Canyon hat doch auch was. So richtig viel zu sehen gab es eigentlich nicht, ein paar V\u00f6gel und ihre Nester, ein winzig kleines Wasserf\u00e4llchen, eine Wand die man ber\u00fchren oder besser noch k\u00fcssen sollte um Gl\u00fcck zu haben und schlie\u00dflich eben einen Strand im Horseshoe Bend.<br \/>\nDas Wasser ist mit 8\u00b0 Celsius schon deutlich zu kalt zum Baden, ein paar Mutige haben sich trotzdem reingest\u00fcrzt. Sonst konnte man ein kleines St\u00fcck gehen und sich von einer dort herumstehenden Parkrangerin die Wandmalereien erkl\u00e4ren lassen. Am interessantesten war f\u00fcr uns aber sicher der Perspektivenwechsel, da wir den Bend ja schon von oben kannten. Unten wirkt alles nochmal komplett anders.<br \/>\nZur\u00fcck mussten wir dann ein bisschen angasen, da unser Motor immer wieder mal abgesoffen ist. Aber so war die Fahrt zumindest ein ganz klein wenig wilder und lustiger. Wir hatten es dann schon fast ein bisschen eilig um zum Upper Antelope Canyon zu kommen. Wir h\u00e4tten eigentlich gedacht, dass dort etwas weniger los sein sollte, da dieser nur \u00fcber eine gef\u00fchrte Tour besucht werden kann und er auch enger und weniger zug\u00e4nglich sein sollte.<br \/>\nAls wir dann aber bei den Tourwagen angekommen und die Massen an Touristen gesehen haben (schon wieder), waren wir doch sehr verwundert. Die Indianer haben dann noch einen Tanz bei der daneben liegenden Tankstelle aufgef\u00fchrt und schon ging es los. Wir fuhren mit Irene, die im ersten Moment total unsympathisch r\u00fcberkam. Die Fahrt zum Canyon war nochmal um einiges heftiger als die im Monument Valley.<br \/>\nWir mussten uns sogar wirklich anschnallen, da es uns komplett aus den Sitzen gehoben hat und wir nicht wie die Lottokugeln herumkullern wollten. Der Canyon war dann so total anders als wir uns das vorgestellt hatten. Es waren viel zu viele Menschen dort und es ging einzig und allein darum, super toll auszusehende Fotos zu schie\u00dfen.<br \/>\nEs ist schon was besonderes in diese Spalte hineinzugehen und die wundersch\u00f6nen Wellenformen und verschiedenen Farben zu bewundern. Aber es sieht in Echt nicht ann\u00e4hernd so aus wie auf den Fotos. Das war uns dann doch ein bisschen zu bl\u00f6d, sodass wir uns den Lower Antelope Canyon gleich ganz gespart haben. Das war zum ersten Mal auf unserer Reise wirklich eine kleine Entt\u00e4uschung.<br \/>\nHinzu kam, dass wir uns dann die zus\u00e4tzliche Nacht in Page eigentlich sparen und gleich Richtung Zion h\u00e4tten weiterfahren k\u00f6nnen. So haben wir den Abend noch am Lake Powell ausklingen lassen. Da konnte man wenigstens mal richtig baden, denn das Wasser war zwar immer noch frisch, aber bei weitem nicht so kalt wie der Ozean. Ich w\u00e4re total gern mal Jetski gefahren, aber daf\u00fcr waren wir schon zu sp\u00e4t dran.<br \/>\nDaf\u00fcr durften wir so einen Jetskistrahlrider bewundern. Dabei zieht man sich Schuhe an und h\u00e4ngt einen Schlauch an den Antriebsstrahl eines Jetski. Wenn der Fahrer dann Gas gibt, ist der Wasserdruck so stark, dass man mit den Schuhen komplett abhebt und sogar \u00fcbers Wasser schweben kann. Und Mann, der Typ hatte das echt richtig gut drauf!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, wir sind mittlerweile gut zu Hause angekommen und ich werde daher meinen Blog nicht mehr weiterf\u00fchren. Sorry nochmal daf\u00fcr, aber wir hatten meist ein so langsames WLAN, dass ich einfach keine Artikel und Bilder online stellen konnte. 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